Um das Ziel "Aufbau einer Nationalen Geodaten-Infrastruktur" zu erreichen, ist die Einbindung aller Partner unerlässlich, weshalb sich eine Vernetzung sämtlicher, im Bereich der Geoinformationen tätigen Akteure als notwendig erweist.
Trägerschaft von e-geo.ch sind der Bund (über sein Koordinationsorgan GKG-KOGIS), die Kantone (vertreten durch die KKGEO, die KKVA und die KPK), die Gemeinden und Städte der Schweiz (vertreten durch den Gemeindeverband und den Städteverband) sowie schliesslich die unter dem Dach der SOGI versammelten Vertreter der Privatwirtschaft, der Schulen und der nichtkantonalen Verbände.
Eine nationale Geodaten-Infrastruktur ist kein einengendes Konstrukt, das klar vorschreibt, was sein sollte. Vielmehr ist sie ein von allen für die Bereitstellung von Basisdaten Verantwortlichen gemeinsam entwickeltes, genutztes und fortgeführtes Gefüge, das sämtliche Ebenen - von der lokalen über die regionale bis zur nationalen - einbezieht.
Alle Amtsstellen des Bundes, aber auch Kantone und Gemeinden, Wirtschaftsunternehmen und Forschungsstellen, die Geodaten erheben, verwalten und mit ihnen arbeiten, sind aufgerufen, sich für die gemeinsamen Ziele einzusetzen. Sie alle sollen sich aktiv am Aufbau der Nationalen Geodaten-Infrastruktur beteiligen, indem sie dazu beitragen, die Voraussetzungen für elektronische Zusammenarbeit und Dienste sowie für eine nutzenorientierte Vernetzung zu schaffen und diese laufend weiter zu entwickeln.

